Erben will gelernt sein

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Das Stück packt in vier Akten die uralten Probleme des Erbens beim Schopf und hält so manchen Zeitgenossen in äußerst humoristischer Art den Spiegel vors Gesicht.

Spielzeit ca. 120 Minuten

Darsteller: 9 männliche, 8 weibliche Personen sowie zwei Kinder im Alter von 8 – 14 Jahren. Die Anzahl der Darsteller kann auf insgesamt 12 Erwachsene gekürzt werden, ohne dass die Geschichte merklich darunter leidet.

Exposé: Otto Zwecker ist selbstständiger Gipsermeister. Sein Geschäft geht mehr als gut. Er ist fleißig, listig, aber auch und vor allem dem schönen Geschlecht zugetan. Er ist trotz seiner List durch und durch charmant und liebenswürdig. Ohne jemals zu heiraten, bringt er es fertig, drei Liebschaften zu haben, die voneinander nichts wissen. Sein Vermögen hat sich im Laufe der Jahre auf 1,8 Millionen Euro angehäuft.

Im besten Mannesalter kommt Otto durch einen Autounfall zu Tode. Er landet im Himmel und muß sich vor Petrus verantworten. Dabei findet er für all seine Sünden, die er auf Erden begangen hat, die besten Ausreden und Erklärungen.

Bereits während des Leichenschmauses kommt es zwischen den Angehörigen wegen des Erbes zu heftigen Auseinandersetzungen. Inzwischen hat Otto von Petrus erfahren, daß er mit Traudl, seiner Herzdame, einen Sohn hat. Da er vor Jahren ein Testament verfasste, das nicht mehr aktuell ist und in dem er die Falschen bedacht hat, will Otto unbedingt noch einmal auf die Erde, um seinen Nachlass zu regeln. Bei einem heiß umkämpften Schachspiel gewinnt Otto und Petrus ist gezwungen, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Unter Überwindung allerlei Schwierigkeiten gelingt es Otto schließlich seinen Nachlaß in allerletzter Minute noch so zu regeln, daß er zufrieden und glücklich von der Erde in den Himmel entschweben kann.

 

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