Ein Außerirdischer in Grombach

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Der Dreiakter ist eine rührende, aber auch sehr lustige Liebesgeschichte zwischen einem Außerirdischen und einem tolpatschigen Mauerblümchen. Gleichzeitig ist das Stück eine Homage für alle, die es in der heutigen Gesellschaft schwer haben, als vollwertig anerkannt zu werden.

Spielzeit ca. 90 Minuten

Darsteller: 6 männliche und 5 weibliche Personen sowie 2 bis 3 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren. Die Kinderrollen können auch ganz weggelassen werden.

Exposé: Der Millionen von Lichtjahren entfernte Planet TALUS ist mit hochintelligenten, roboterähnlichen Wesen bewohnt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, andere Planeten, so auch die Erde, zu erforschen, um sie ggfls. zu erobern. Der Talusier Alpha MX5 ist ein Verlierertyp und hat im Vergleich zu seinen Artgenossen einen relativ niedrigen Intelligenzquotienten, der den Erdbewohnern jedoch am nähesten kommt. Er wird deswegen dazu bestimmt, die Erdlinge solange auszuforschen, bis sein Forschungsspeicher mit Erddaten restlos gefüllt ist. Von seinem Raumschiff wird er noch bei Dunkelheit in den frühen Morgenstunden auf der Erde abgesetzt und ist von da an den Erdlingen nach Aussehen und Sprache gleichgestellt.

Mit den Erdbewohnern und den Verhältnissen konfrontiert, ergeben sich für ihn mehr oder weniger große Probleme, die er in seiner liebenswürdigen Naivität zu meistern hat. Unter anderem stellt er auch fest, dass die Erdlinge oft gehässig und gemein zueinander sind und auf diesem Planeten ohne Geld nichts zu haben ist. Selbst von den Frauen erfährt man nur Zuwendung, wenn man Geld hat. Die sehr einfach gestrickte Trude macht in dieser Beziehung jedoch eine Ausnahme. Bereits bei der ersten Begegnung funkt es zwischen ihr und dem Außerirdischen. In geradezu kindlicher Naivität verlieben sich die Beiden.

Alpha MX5 stellt an sich unbekannte und sehr merkwürdige Reaktionen beim Zusammensein mit Frauen und insbesondere mit Trude fest. Zur allgemeinen Belustigung und Unterhaltung ihrer Umgebung geben die Beiden ein sonderbares Paar ab. Teilweise werden sie richtig zum Gespött von vier groben Stammtischbrüdern.

Dass aber nicht alle Erdlinge schlecht sind, beweisen natürlich Trude und ausgerechnet noch ein „sogenannter Ausländer“, der Italiener Carlo, der die Pizzaria PIADORO betreibt. Carlo ist die Fröhlichkeit in Person, wenn er auch Mühe hat, das Temperament seiner deutschen Ehefrau Maria in die richtigen Bahnen zu lenken. Von Carlo erlernt Alpha MX5 auch das Singen, was für ihn zuvor völlig unbekannt war.

Neben der Pizzeria befindet sich das alteingesessene Lokal KRONE, das von der schrulligen, neidischen und geldgierigen Hilde zusammen mit ihrem Bruder Willi betrieben wird.

Ganz von der Liebe zu Trude berauscht, vergisst der Außerirdische, dass sich sein Forschungsspeicher so nach und nach mit Informationen füllt und seine Abberufung von der Erde naht. Als Alpha MX5 von seiner Kommandozentrale wieder zurückgebeamt werden soll, bringt dies den unsterblich in Trude Verliebten an den Rand der Verzweiflung? Muss er sich für immer von Trude trennen, oder entzieht er sich der Abberufung für den Preis, dass er noch ein paar Tage auf der Erde verbleiben kann, dann jedoch funktionsunfähig wird und schließlich in seine Einzelteile zerfällt, weil seine Energie zu Ende geht? Welches Fazit zieht er aus seiner Forschungsreise?

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